Luftmuseum Amberg

Ausstellung vom 9.03. bis zum 9.06. 2013

 
 

Harzreise

Harzreisen 1996 und 2009

 
 

Mangfallgebirge

Mangfallgebirge 2011 und 2012

 
 

Isarhochwasser

Serie Isarhochwasser 1999, 2005,2010 und 2014

 
 

Uranotypien

Versuchsreihe: Tonug von SW-Barytabzügen mit Metalsalzen
2001-2002

Teaserfoto: Elisenfels

1. Rötlichbraune Färbung der Bromsilberbilder erzielt man durch
Anwendung des Urantonbades ... ...  

 
 

Sonnenfinsternis 1999

Panorama aus 72 Einzelbildern

August 1999

 
 

Vergolden von Silbersalzen

DIE PHOTOGRAPHISCHEN COPIERVERFAHREN MIT SILBERSALZEN
von
Regierungsrath Dr. Joseph Maria Eder

1898

Erstes Capitel.

GESCHICHTLICHES ÜBER DIE COPIRPROCESSE MIT
SILBERSALZEN.

Die Lichtempfindlichkeit eines mit Silbernitrat getränkten Papieres wurde von
Hellot zuerst 1737 erwähnt; freilich machte er von seiner Entdeckung keinen anderen
Gebrauch, als dass er die Silberlösung als sympathische Tinte benutzte, welche auf
weissem Papier Schriftzüge gab, die im Finstern Monate lang unsichtbar blieben, in der
Sonne aber schon nach einer Stunde dunkel hervortraten. Dies war die erste Anwen-
dungen eines mit SiIbelrlösungen lichtempfindlich gemachten Papieres,
wie der Verfasser zuerst in seiner "Geschichte der Photochemie" nachgewiesen hatte.
ScheeIe benutzte 1777 zuerst ein mit Chlorsilber bestrichenes Papier zur Untersuchung
der chemischen Wirkung des Sonnenspectrums, und Sennebier wiederholte
1782 diesen Versuch. Wedgewood veröffentlichte im Jahre 1802 zuerst seine
bereits im 1. Band dieses Handbuches (S. 59) erwähnte Abhandlung über die Wiedergabe
von Bildern durch das Licht. Er copirte mittels Silbernitratpapieres "den
Schatten einer Figur", Glasgemälde, sowie Blätter und die Flügel von Insecten.
Davy fügte dieser Abhandlung im Jahre 1802 hinzu, dass er mit dieser Methode
Bilder des Sonnenmikroskopes copirt habe und dass das Chlorsilber lichtempfindlicher
als Silbernitratpapier ist. ...  

 
 

Die Alp

Albtrauf vom Hegau aus bis Tübingen ...  

 
 

Pflanzentiere

Die Pflanze als Lebewesen
von Ernst Fuhrmann
Societäts- Verlag, Frankfurtarn Main 1930

Nur ein oberflächlicher Anblick läßt vermuten, daß die Pflanze passiv
ist, daß sie wie ein toter Gegenstand von Wind und Wetter bewegt wird
und bestenfalls den Naturgewalten einen stillen Widerstand entgegensetzt.
Wer nicht mehr sieht, ist wie einer, der durch den Wald gegangen ist
und die Bäume nicht gesehen hat, aber mag er selbst den Baum gesehen
haben, so doch nicht das Blatt und das, was eigentlich "hinter 'dem
Blatt" zu suchen ist.
Tausende von Blättern leben an einem gemeinsamen Gebilde. Wenn wir
ein solches Zusammenleben als einen Staat bezeichnen, so sollten wir
nicht nur das Wort gebrauchen, sondern uns über alles klar werden, was
der Begriff bedeutet. Will man die Natur in der Pflanze kennen lernen,
so bedarf es einer kleinen Fähigkeit zur Abstraktion. Ein besonderes
Wissen dagegen läßt sich leichter entbehren. ...